Volleyball in Wismar - SG Pädagogik Wismar e.V.


Pädagogik Wismar schafft Aufstieg (11.04.2010 Landesliga West Frauen)

Platz 1 in der Landesliga West!

Ab sofort gibt für sportinteressierte Wismarer einen neuen Termin im Sportkalender, neben Anker und der TSG wird jetzt wohl auch die 1. Damenmannschaft der SG Pädagogik Wismar zu einem Zuschauermagneten werden. An diesem Sonntag war es jedenfalls ein solcher. So viele Zuschauer hat die Brecht- Sporthalle lange nicht gesehen: Die 1. Frauenmannschaft schaffte in zwei packenden Spielen in der Landesliga West den Aufstieg.
Die Ausgangssituation war eindeutig. Zwei Siege gegen die TSG Warin und gegen den Bad Doberaner SV 90 ermöglichen den Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse, das wäre der dritte in Folge unter Trainer René Standfuß. Für die Zuschauer war das spannender Volleyballsport. Winfried Fischer, selbst jahrelang Trainer in Wismar meinte: „Seit zehn Jahren habe ich kein Spiel der Frauen mehr auf diesem Niveau gesehen, das hat richtig Spaß gemacht.
Die Besseren haben gewonnen.“ Die Frauen aus Warin kamen als Tabellendritte nach Wismar und hatten an diesem Tag keine Aufstiegschance mehr, konnten aber wohl Zünglein an der Waage sein. „Wir haben Wismar erst richtig wach gemacht, jetzt traten sie auch als Mannschaft auf. Doberan fiel dagegen immer weiter auseinander. Der Libero war toll, die Zuspielerin überragend.“ fasste Peter Wilke, Trainer der TSG Warin, das Spiel aus seiner Sicht zusammen. Warin verlor zwar mit 3:1 gegen Wismar, konnte das Spiel aber lange offen halten und selber einen Satz gewinnen.
„Für uns stand in der ganzen Saison das Ziel fest, wir wollten Erster werden. Über den Aufstieg kann man erst dann reden.“ gibt sich Trainer René Standfuß von Pädagogik zurückhaltender. „Am ersten Spieltag haben wir gegen Doberan noch nach deutlicher Führung verloren, aber wir wussten, die können wir schlagen. So haben wir lange auf den letzten Spieltag hingearbeitet. Das war heute unser bestes Saisonspiel.“
Mannschaftskapitän von Pädagogik Janine Wiebeck kommt gerade vom Abklatschen: „Wir hatten die besten Fans! Gegen Warin sind wir noch nicht ins Spiel gekommen, haben dann das Spiel aber trotzdem gedreht und gewonnen. Im zweiten dann waren wir konstanter und hatten keinen Hänger. Heute wollen wir noch Essen gehen, dann wird gefeiert!“ und geht rüber zu den Fans, den Eltern und Freunden, die sich gedulden mussten, um den Spielerinnen und dem Trainer gratulieren zu können.
Bei einigen Spielerinnen aus Doberan flossen dann doch schon ein paar Tränen. „Wismar war heute einfach besser, der Heimvorteil und die Fans spielten eine große Rolle.“ ist Susan Kords aus Doberan noch niedergeschlagen nach dem Spiel. Warin und Doberan trennten sich anschließend

Für Wismar spielten erfolgreich: Janine Wiebeck, Anne Juliane Petereit, Christin Paegelow, Marleen Papke, Carolin Rose, Susann Ewert, Mia Jeschke, Ulrike Herrmann, Madleen Vater, Trainer René Standfuß.

Bericht von Frank Reichelt



Es bleibt spannend…  (20.03.2010 Landesliga West Frauen)

DAS TAGESZIEL: 2 Siege & kein Satzverlust! DIE UMSETZUNG: 3:0 vs. Parchim – 3:0 vs. Warnow 90! Es folgt: DAS DUELL am 11.4 gegen Doberan I! Es geht um DEN AUFSTIEG!

Doch es waren zwischenzeitlich nervenaufreibende 3:0 Siege am vergangenen Samstag in heimischer Halle! Im ersten Spiel gegen Warnow 90 musste bereits nach wenigen Minuten und einem Stand von 1:6 die erste Auszeit her! Was war los? Ratlose Gesichter! Vor allem die Zuordnung in der Annahme war alles andere als optimal an diesen Tag & auch die Stimmung auf dem Feld war kein Ausdruck purer Spielfreude! Wir kämpften uns allerdings wieder heran & glücklicherweise reichte unsere durchschnittliche Leistung zum 25:19 – Satzgewinn aus. Die nächsten beiden Sätze liefen nicht anders – wir überzeugten nicht, aber es reichte zum Sieg (25:18 / -:16)!

Immer wieder fallen wir in eine Spielweise mit minimalem Kraftaufwand zurück, sprich ein paar Minuten Power, einen Vorsprung herausarbeiten & dann ein-zwei Stufen herunterfahren & so immer wieder in Bedrängnis zu kommen, weil der Gegner sich heranspielen kann! Das ging die letzten Spieltage zwar immer noch gut aus, aber das soll nicht unser Anspruch sein!

Und das so eine Spielweise auch nach hinten losgehen kann, zeigte sich fast im Spiel gegen die jungen Mädels aus Parchim! Im ersten Satz war auch wieder die Annahme eines der großen Probleme, hinzu kam dann noch eine relativ hohe Fehlerquote bei den Aufgaben! Ein großes Lob aber auch an die Parchimerinnen, die schon tot geglaubte Bälle immer wieder hocharbeiteten & verdammt fix auf den Beinen waren! So wurde es ein sehr enger Satz, den wir trotz viel Dusel mit 26:24 für uns entschieden! Der Satz rüttelte uns wach & langsam entwickelte sich auch Stimmung auf und neben dem Feld! Starke Einzelaktionen im Angriff & das Auge für die Lücke im gegnerischen Feld machten den 2.Satz zu einem klaren 25:9-Gewinn für uns! Den Druck konnten wir im nächsten Satz allerdings nicht halten und fuhren das Tempo wieder ein wenig runter, was den Satz wieder enger werden ließ! Dank einer Serie druckvoller Aufgaben entschieden wir ihn aber mit 25:20 für uns & bleiben damit weiter dran an Doberan I.

Das Saisonfinale steigt am 11.4 ab 10Uhr in der Brechthalle am Friedenshof in Wismar!
Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung, denn mit Siegen gegen Warin und Doberan ist die Tabellenführung noch drin!

Bericht von Francie


Wir wollen mehr! (Bericht vom 05.12.09)

Schwerin?? Da denkt so manch eine gleich an Shopping! Aber nicht wir – wir wollten Volleyball spielen!! Nach gelungener Stärkung bei McDoof & vollsperrungsbedingter Ersatzstreckensuche ging’s dann mit dem Großteil der Mannschaft auch endlich Richtung Landeshauptstadt! Die “Auswärtigen“ stießen noch dazu & Pädagogik in kompletter Manschaftsstärke war am Start!

Im ersten Spiel ging’s gleich gegen die noch sehr jungen Gastgeberinnen - und wir taten uns verdammt schwer! Wir zeigten nicht im Ansatz, was wir drauf haben, sondern spielten fast auf gleichem Niveau wie Tabellenschlusslicht Schwerin. Kein Druck! Keine Bewegung! Dafür genügend Eigenfehler im Aufschlag & technisch unsaubere Aktionen! Das glatte 3:0 (-:15/-:18/-:20) am Ende schaut also schöner aus als es war! Aber egal, Sieg ist Sieg & eine Tabellenspalte “Schönheit des Spiels“ gibt’s ja nun auch nicht! Und außerdem ging es gleich weiter gegen Parchim 3! Doch nachlegen mussten wir da schon, denn vergangene Duelle konnten wir immer nur sehr knapp für uns entscheiden! Und hoppla, was war denn nun los?? 180°-Drehung im 1.Satz – ein 25:18 dank Tempo & Bewegung! Plötzlich standen zeitweise 3 Leute bei gelegten Bällen zur Annahme bereit, wo ein Spiel vorher solche noch einfach reinfielen – nächstes Risiko: alle sind da, doch keiner geht ran! ;-) Das war im 2.Satz zwar nicht unser Problem, doch so glatt lief dieser wieder nicht! Nach zwischenzeitlichem 12:18-Rückstand kämpften wir uns wieder etwas ran, doch gereicht hat es nur zu einer 19:25-Niederlage. Satz 3 verlief ausgeglichen, mit dem besseren Ende für uns: 25:22. Im finalen Satz (ich nehm mal das 3:1 vorweg) drückten wir von Anfang an auf’s Tempo & holten ein überzeugendes 25:15!

Es siegten: Susann Ewert, Christin Paegelow, Madleen Vater, Marleen Papke, Ulli Herrmann, Francie Mucha, Janine Wiebeck, Janny Petereit, Mia Jeschke, Marie Eichler, Carolin Rose

Nach der Hinrunde sind wir damit Tabellenzweiter, doch wir wollen mehr!! :-) Unser Wunschzettel: Lieber guter Weihnachtsmann, mach das Pädagogik aufsteigen kann…

Eine schöne Weihnachtszeit!

Bericht von Francie


Wismar,Warin,Warnow90 wollten’s wissen! (Bericht vom 15.11.09)

Sonntag, (etwa) halb10 in Rostock – statt Knoppers gab’s Landesliga-Volleyball der Frauen, also mindestens genauso “lecker“ anzuschauen wie Knoppers schmeckt ;-) Im ersten Spiel ging’s gegen die bisher (!) ungeschlagene Heimmannschaft Warnow 90. Sätze 1-3 lassen sich eigentlich recht kurz zusammenfassen: durchschnittlich gespielt, vor allem bei gelegten Bällen mit viel Dusel, irgendwie aber doch durchgezogen und das hat auch gereicht gegen die eigentlich stärker eingeschätzten Warnowerinnen! Also ein glattes 3:0 (25:15, -:18, -:16) zum Auftakt!

Dann hatten wir erstmal Zeit für einen Knoppers, die TSG Warin & Warnow 90 beschritten das nächste Spiel – 3:0 für die TSG.

Gut gestärkt ging es dann gegen die uns bestens bekannten Warinerinnen - doch so spannend wie es in unseren letzten Duellen immer mal wieder wurde, wollten wir es diesmal nicht machen! Dazu mussten wir dringend unser Abwehr-Defizit aus Spiel 1 ablegen & mehr Beweglichkeit zeigen, denn Volleyball ist ja kein Standsport!! Der erste Satz lief dann auch gleich ganz gut - unsere Blocksicherung stand (meistens) , unsere Aufgaben erzeugten Druck & wir gewannen das Ding mit 25:19! Satz 2 glich dem Ersten, nur, dass wir Warin immer mal wieder mehrere Punktgewinne am Stück gönnten (25:20). Also bitte mehr Konsequenz im nächsten Satz. Gesagt , getan – zumindest bis zu einer sehr guten 24:10 Führung! Doch 7 noch abgegebene Punkte waren dann auch genug & wir machten den Sack mit einem 25:17 zu! Mit diesen beiden Siegen sicherten wir uns erstmal Platz 2 der Tabelle!

Es siegten: Susann Ewert, Christin Paegelow, Madleen Vater, Marleen Papke, Ulrike Herrmann, Francie Mucha, Janine Wiebeck, Anne-Juliane-Petereit, Carolin Rose.

Nächsten Samstag versuchen wir dann die Verbandligisten MSV Pampow & SV Hagenow im Landespokal in Pampow ein wenig zu ärgern!

Bericht von Francie


In kalter Halle etwas ins Schwitzen gekommen! (Bericht vom 24.10.09)

Am 24.10 begrüßten wir den SV Warnemünde 3 & SV Hafen Rostock bei uns! Wer sich an diesem grauen, kalten Tag auf eine warme Halle freute, der wurde enttäuscht, in Krisenzeiten muss die Stadt eben an allen Ecken sparen …also schnell in Bewegung kommen!

Glücklicherweise durften wir im ersten Spiel gleich gegen die Warnemünderinnen ran, doch wir kamen nur schwer in Wallung! Vor allem durch viel zu viele Aufgabenfehler & Unkonzentriertheiten schenkten wir dem Gegner unnötige Punkte & so wurde es spannender als erhofft. Irgendwie zogen wir den Satz dann trotzdem mit 25:22 durch. Bezeichnen wir es mal als zusätzliche Aufwärmphase, denn auch den Zuschauern wurde es trotz Wintermänteln bei dem Anblick nicht warm ums Herz! Unsere Leistung & auch die Stimmung auf und neben dem Feld war also noch ausbaufähig! Und Satz 2 lief dann auch schon besser – es passte mehr zusammen & wir reduzierten unsere Eigenfehler – 25:10! Eine solide Leistung reichte uns dann auch im 3.Satz, ein 25:17 sicherte uns den 2.Saisonsieg!

Keiner wollte wieder kalt werden, also schnell ins nächste Spiel gegen die Rostockerinnen. Von der Leistung her stärker einzuschätzen als die Warnemünderinnen, schickten wir einen veränderten Sechser auf’s Feld. Im 1.Satz gab ein PingPong der Punkte, das mit 25: 22 für uns endete! Und auch im Zweiten punkteten wir mit 25:21. Doch von Anfang an schlichen sich wieder zahlreiche Aufschlagsfehler ein, wir boten den gegnerische Bällen ein Marktplatz zum Reinfallen & platzierten unsere Angriffe gezielt auf den Armen der Rostockerinnen! Das wurde im 3.Satz dann auch “belohnt“. Nach zwischenzeitlich 6 Punkten Rückstand konnten wir zwar noch bisschen was gut machen, doch bei 21 war dann Schluss! Schnell kam die Erinnerung an die schmerzhafte Niederlage gegen Doberan 1 wieder, wo wir auch bereits 2:0 geführt hatten! Also zusammenreißen war die Devise! Gesagt und auch getan – die bewehrte Plastikflasche kam wieder zum Einsatz, mit flexiblen Pässen machte Susi das Spiel breiter & auch aus dem Rückraum machte Lene Druck! Mit ein bisschen Dusel zum Schluss verschenkten wir noch Punkte, doch letztendlich siegten wir 25:16! Wir danken unseren Zuschauern für’s Kommen & für das nächste Heimspiel gilt: Je mehr Zuschauer, desto wärmer die Halle! ;-)

Es siegten: Susann Ewert, Christin Paegelow, Madleen Vater, Marleen Papke, Ulrike Herrmann, Francie Mucha, Janine Wiebeck, Mia Jeschke, Anne-Juliane-Petereit, Marie Eichler & Carolin Rose.

Am 15.11 geht’s nach Rostock/Danziger Straße gegen die bisher ungeschlagenen Warnowerinnen & die TSG Warin!

Bericht von Francie


6 Freundinnen müsst ihr sein ... Saisonauftakt in Doberan! (Bericht vom 04.10.09)

Die neue Saison der umstrukturierten Landesliga West ist gestartet! Personell mussten wir uns diese Saison endgültig von Monique Gräning, Anne Lück, Nina Vahrenhorst, Christin Lantzsch, sowie Franka Lindow & Jennifer Lück verabschieden. Auf diesem Wege auch noch einmal ein großes Danke für die gemeinsame Zeit!! Gleichzeitig begrüßen wir aber auch mit Ulli Herrmann (Mitte, vom MSV Pampow) und Mia Jeschke (Außen, vom Rehnaer SV) zwei Neuzugänge in unserer Runde.

Zum ersten Punktspiel ging es am 04.10 nach Bad Doberan. Dort trafen wir gleich auf die 1. und 2. Mannschaft der Münsterstädterinnen, sodass die Halle schon mal nicht hinter uns stand! Bevor wir aber endlich in Aktion treten konnten, stand zunächst noch das vereinsinterne Duell an! Hier zeigte sich dann auch, warum die 1.DSV-Mannschaft die Ranghoheit besitzt. Mit einem sicher heruntergespielten 3:0 (25:12 / 25:14 / 25:16) besiegten die Viertplazierten der letzten Landesliga-Saison die 2.Truppe!

Nun durften wir zunächst gegen die 2.DSV-Mannschaft ran, die wir schon bestens aus der Bezirksliga kannten. Trotz großer Motivation & Spiellust, lag auch ein wenig Anspannung in der Luft, denn vor allem zum Auftakt der Spielsaison taten wir uns schon immer ein bisschen schwer. Doch dieses Mal haben wir uns selbst überrascht – mit dem Gesamtpaket von konstanten Aufschlägen, sicherer Abwehr & einem guten Abschluss sicherten wir uns mit einem 3:0 (25:8 / 25: 18 / 25:12) das erste Spiel der Saison!

Auch wenn das schon mal nicht so schlecht aussah, wussten wir, dass da noch mehr geht und auch gehen muss gegen die 1.DSV-Frauen. Und es ging mehr! Mit dem gut bewährten Gesamtpaket aus Spiel 1 hielten wir gegen & es wurde ein sehr ausgeglichenes Match mit schönen Spielzügen beiderseits. Nach einem mitreißenden Hin und Her der Punkte, konnten wir den 1.Satz dann für uns entscheiden (31:29). Der 2.Satz glich dem Vorangegangenen mit einer Menge guter Aktionen, doch ganz so spannend wollten wir es dann doch nicht machen & erspielten ein 25:20. Es schien, als wenn wir die DSV-Frauen damit mächtig aus ihrem Konzept brachten & das nutzten wir, zumindest bis zu einem Spielstand von 15:9! Ob wir uns schon beim Siegesjubeln sahen, wer weiß, auf jeden Fall lief danach nicht mehr allzu viel rund! Das Defizit der letzten Saison, ein Match mal konstant zu Ende zu spielen, nahmen wir auch mit in diese. Und so gaben wir diesen Satz noch mit 18:25 aus den Händen. Die klaren Worte von Coach Rene halfen leider auch nicht weiter, denn nach einem folgenden 25:13 für Doberan im 4.Satz sollten wir unsere Leistung & den zweiten verlorenen Satz lieber aus unseren Köpfen streichen & neu motiviert in den entscheidenden Tiebreak starten. Leicht gesagt und zu Beginn auch gut umgesetzt! Es wurde wieder ein sehr offener Satz, bei dem wir mit einem 8:6 die Seiten wechselten! Trotz enorm lautstarker & altbewährter Plastikflaschen-Anfeuerung von der Bank & einer kleinen Truppe nachgereister HSG Uni Rostocker konnten wir auch diesen Vorsprung nicht für uns nutzen & verloren diesen 5.Satz mit 15:12. Mit 2:2 Punkten & einer 5:3 Satzbilanz fanden wir uns so nach dem 1.Spieltag der Landesliga West zunächst auf Tabellenplatz 5 wieder!

Es spielten: Susann Ewert, Christin Paegelow (beide Zuspiel), Madleen Vater (Diagonal), Marleen Papke, Ulli Herrmann, Francie Mucha (alle Mitte), Janine Wiebeck, Mia Jeschke & Anne-Juliane Petereit (alle Außen), sowie Libero Carolin Rose.

Am 24.10 geht es weiter! In heimischer Halle am Kagenmarkt/Talliner Straße empfangen wir den SV Warnemünde 3 und SV Hafen Rostock & freuen uns auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung!

Bericht von Francie


Spielbericht (21.03.2009)

Pädagogiks Damen siegten

Aufstieg in die Landesliga geschafft

Am letzten Spieltag empfing die1. Frauenmannschaft der SG Pädagogik Wismar die Verfolger aus der Tabelle der Bezirksliga West des Volleyballverbandes. Aber so mag man es als Tabellenführer: es ist alles in trockenen Tüchern, auch rein rechnerisch kann nichts mehr passieren – der erste Tabellenplatz und damit der Aufstieg sind sicher! Der Fan und Zuschauer hätte sich vielleicht ein Herzschlagfinale gewünscht, aber dazu hat diese Mannschaft zu überlegen in der ganzen Saison gespielt.
„Wir sind zufrieden mit dem Gesamtverlauf der Saison. Einziger Makel ist das erste verlorene Spiel, geschuldet der Nervosität und Aufregung über das was in dieser Liga noch ansteht. Aber mit der Entwicklung der Mannschaft können wir zufrieden sein.“ meint Trainer René Standfuß unmittelbar nach dem Spiel. Die Anspannung ist ihm noch anzumerken, während sich die Mädchen und Frauen noch lachend abklatschen.
Nur ein Spiel musste Pädagogik in dieser Saison abgeben, die TSG Warin ist schon seit Jahren eine Art Angstgegner. Auch an diesem Spieltag taten sich die Wismarerinnen schwer. Zwar siegten sie deutlich mit 3:1, aber die Satzergebnisse (27:25, 25:20, 23:25, 25:18) zeigten, dass es noch nicht so ganz rund lief. „Wir haben immer noch Phasen mit mangelnder Konzentration, wir sind manchmal nicht in der Lage, den Satz und das Spiel zu Ende zu spielen. Wir müssen noch stabiler werden.“ macht Standfuß noch auf Schwachstellen in seiner Mannschaft aufmerksam.
Zu den Stärken an diesem Tag gehörten zweifellos die Angriffe von Kapitän Janine Wiebeck, die eben auch den ersten Aufschlag im Spiel gegen den Doberaner SV 2 verschlug und den letzten Aufschlag vor dem Aufstieg mit einem Sprungaufschlag verwandelte. Die Rückraumangriffe von Wiebeck und die flachen Aufschläge von Marleen Papke waren für die jungen Doberaner Mädchen an diesem Tag zu stark. Wismar siegte mit 3:0 (25:21, -18, - 19). Kapitän Wiebeck fasste nach dem Spiel die Situation kurz zusammen:“ Cool, dass wir aufgestiegen sind. Das Team hat heut sehr schön gespielt. 100 Prozent zufrieden.“
Der Trainer wechselte im letzten Satz noch einmal durch, so dass alle Frauen zum Einsatz kamen an diesem Tag, an dem Pädagogik Wismar im Frauenvolleyball seinen größten Erfolg feierte. Warin schlägt Doberan 2 mit 3:0.

Es spielten bei Pädagogik: Janine Wiebeck, Susann Ewert, Monique Gräning, Christin Paegelow, Anne-Juliane Petereit, Franka Lindow, Francie Mucha, Marleen Papke, Christin Lantzsch, Janine Wiebeck, Madleen Vater, Carolin Rose.

FPR


Spielbericht (21.03.2009)

Auf zum letzten Spieltag in der Bezirksliga West

Doch bevor es am nächsten Samstag gegen den Tabellen-Zweiten & Verfolger Warin und dem Doberaner SV 2 zum großen Show-Down in heimischer Halle kommt, mussten wir uns am vergangenen Wochenende erst einmal gegen das Tabellen- Schlusslicht SV Hagenow 2 zum Sieg kämpfen. Im ersten Satz lief noch alles nach unserem Geschmack – nach zwischenzeitlicher 15:1–Führung und konstanter Aufgabenserie von Tini sowie einer ansonsten auch annehmbaren Spielleistung konnten wir den 1.Satz noch eindeutig mit 25:8 für uns entscheiden. Doch schon im 2.Satz schien dann wieder nichts zusammenzupassen – Aufgabenfehler, einfache Ballverluste dank fehlender Kommunikation, zu wenig Druck im Angriff und teilweise haarsträubende Annahmen brachten uns schnell in Rückstand gegen die sehr jungen Hagenower Mädels. Wenigstens ging unser Kampfgeist noch nicht ganz verloren und so kämpften wir uns wieder heran und schafften noch einen knappen 25:23–Satzgewinn. Doch auch im 3.Satz sah das Ganze nicht besser aus – die gleichen Fehler wie im vorherigen Satz und der endgültige Ausfall unseres Liberos Caro, die sich zuvor schon mit einem Infekt durch das Spiel gekämpft hatte, ließ es wieder eng werden. Letztendlich wurde es dennoch ein 25:22 und damit der 3:0-Sieg. Damit konnten wir die Tabellenführung verteidigen und dank einer Niederlage unseres Verfolgers TSG Warin gegen den VC Parchim 3 unseren Vorsprung auf 4 Punkte ausbauen.
Am 21.03 wird es dann noch einmal spannend – wir empfangen am Kagenmarkt Verfolger Warin und den Doberaner SV 2. Beim Saisonfinale möchten wir noch einmal mit überzeugender Spielweise punkten und damit den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen! Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer & lautstarke Unterstützung!

Francie Mucha


Spielbericht (31.01.2009)

Tabellenführung kampfstark verteidigt!

Am Samstag, den 31.01.2009 verschlug es uns nach Bad Doberan. Das erste Spiel gegen die Gastgeberinnen war kämpferisch, aber letztendlich recht eindeutig. Das Einzige, was uns leicht aus dem Spiel brachte, war, vor allem im 2.Satz, fehlende Konzentration und ein festgefahrener Kopf. Aber dank Rennes taktischer Finesse und einer gewissen Abgeklärtheit schaukelten wir das Spiel am Ende sicher in den Wismarer Hafen (20:25,24:26,13:25). Das 2.Spiel gegen Parchim ließ etwas mehr Spannung erwarten, denn bereits die beiden vorherigen Begegnungen (in dieser Saison spielen alle Teams dreimal gegeneinander) konnten nur knapp mit 3:2 gewonnen werden. Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die doch sehr junge Parchimer Mannschaft hielt super dagegen und konnte so den ersten Satz für sich entscheiden (24:26). Im zweiten Satz rissen wir uns dann zusammen, besonders Marleen überzeugte von der Mitte und konnte immer wieder Akzente setzen (25:21). Der dritte Satz konnte dann ebenfalls überzeugen und durch eine konstante Annahme und wenig eigene Fehler wurde dieser mit 25:20 gewonnen. Nun folgte Satz Nummer 4 und der glich nach verhängnisvollem Beginn einem wahren Volleyballkrimi!!
Durch einen Komplettausfall lagen wir 4:14 zurück- nichts schien zu funktionieren.
Dank lautstarker Unterstützung der mitgereisten Männer der HSG Uni Rostock war jetzt wenigstens die Halle in unserer Hand und nach ein, zwei guten Aktionen kam auch das Selbstvertrauen wieder zurück & eine furiose Aufholjagd begann! Mit einer tollen Teamleistung wurde sich wieder herangekämpft. Leider trafen am Ende etwas Pech und eine recht schwache Schiri-Leistung aufeinander und der Satz wurde knapp mit 23:25 abgegeben. Der entscheidende Satz ging so los, wie der letzte aufgehört hatte - mit mächtig Lärm auf und neben dem Feld. Etwas eingeschüchtert versuchten die Parchimer mitzuhalten, konnten das Spiel aber nicht mehr an sich reißen. Nach mehreren klasse Verteidigungsaktionen, Blöcken und starken Abschlüssen über Mitte bzw. Außen konnte der Satz und somit das Spiel schlussendlich mit 15:13 und 3:2 gewonnen & die Tabellenführung damit verteidigt werden!

Am nächsten und damit vorletzten Spieltag am 7.März geht’s in Parchim gegen Tabellenschlusslicht SV Hagenow 2.

Francie Mucha (mit freundlicher Unterstützung von M.Herzog)


Spielbericht (09.11.2008)

Volleyball in der Bezirksliga West Damen

Pädagogik Wismar führt die Tabelle an

Mit dem 1. VC Parchim 3 und dem Schweriner SC 3 kamen zwei Mannschaften aus der Tabellenmitte der Bezirksliga West der Damen zum Punktspiel nach Wismar und der Tabellenführer Pädagogik wollte seine Punkte in den Heimspielen behalten.
Schwerin stand im ersten Spiel mehr neben sich als auf dem Feld, nach 53 Minuten hatte Wismar die ersten Punkte mit einem klaren 3:0 erkämpft (25:19, - 19, - 8). Parchim hatte genau zugesehen und war heiß auf die Punkte aus Wismar.
Pädagogik begann konzentriert, spielte solide und druckvoll und gewann den ersten Satz (25:15). Es ist kein Geheimnis, dass die jungen Damen um Trainer René Standfuß gern aufsteigen würden, mit der Leistung in diesem Satz sollte das möglich sein. Aber Parchim ist als Leistungszentrum für seine sehr gute Volleyballausbildung bekannt. Während Wismar jetzt ängstlicher spielte und im Druck deutlich nachließ, steigerte sich Parchim lautstark und mit großem Einsatz. Deutlich konnte es so mit 18: 25 gewinnen. Und dieses Auf und Ab blieb den Zuschauern nicht erspart. Wismar gewann den dritten Satz, Parchim den vierten. (25:15; 16:25). Ein Tie Break musste die Entscheidung bringen. Parchim begann stark und führte zum Wechsel 4:8, aber dann konnte Wismar seine gewachsene Stärke eine Stunde und 53 Minuten unter Beweis stellen und drehte den Satz knapp mit 17:15 und damit zu einem 3:2 Erfolg!
Der Vorstand von Pädagogik Wismar hat der ersten Damenmannschaft sehr gute Trainingsbedingungen ermöglicht. Wenn die Mannschaft in der Zusammensetzung und mit ihrem Trainer Standfuß weiter arbeitet, dann kann dieses Jahr in der Bezirksliga notwendig und wertvoll für die weitere Entwicklung der Mannschaft sein und ein angestrebter Aufstieg für Wismars Frauenvolleyball ein großer Erfolg. Erfahrene Spielerinnen mit Wohnort oder zur Ausbildung in Wismar können gern mit dem Verein Kontakt aufnehmen.
Parchim schlug Schwerin im letzten Spiel mit 3:1 und steht in der Tabelle jetzt auf Platz drei. Pädagogik Wismar spielte mit Wiebeck, Lantzsch, Vahrenhorst, Ewert, Lindow, Gräning, Papke, Vater, Mucha und Paegelow.

FPR

Spiele Sätze Bälle
SG Pädagogik Wismar MSV Pampow 2 3:0 75:59 (25:21,25:16,25:22)
SG Paedagogik Wismar Banzkower SV 3:1 103:64 (25:6,25:16,28:30,25:12)
MSV Pampow 2 SG Pädagogik Wismar
SG Pädagogik Wismar SV Blau-Weiß Grevesmühlen
SVF Neustadt-Glewe 2 SG Pädagogik Wismar
SV Teutonia Rastow SG Pädagogik Wismar
SV Teutonia Rastow SG Pädagogik Wismar
Banzkower SV SG Pädagogik Wismar
SG Pädagogik Wismar SV Teutonia Rastow
SG Pädagogik Wismar SVF Neustadt-Glewe 2
SG Pädagogik Wismar SV Hagenow 3
SV Blau-Weiß Grevesmühlen SG Pädagogik Wismar
SV Hagenow 3 SG Pädagogik Wismar


Spielbericht (22.09.2007)

Holpriger Saisonstart der 1. Pädagogik Damen im Volleyball

Nach einer langen Sommerpause und einer äußerst kurzen Vorbereitung standen vor wenigen Tagen der erste Spieltag der neuen Saison in der Bezirksklasse Damen West und die erste Runde im Landespokal M-V an.
Aufgrund des Fehlens einiger Spielerinnen, durch studienbedingte Auslandsaufenthalte und Verletzungen, musste die bewährte Formation vom Ende der letzten Saison auf einigen Positionen verändert werden. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga und klärenden Gesprächen über die nicht gut verlaufende Saison haben sich die Damen der 1. Mannschaft von Pädagogik Wismar viel für diese Punktspielrunde vorgenommen. Der erste Spieltag begann erwartungsgemäß etwas holprig. Mit einiger Aufregung und vielen Abstimmungsproblemen wurden die ersten beiden Siege eingefahren. Die Ergebnisse sind mit 3:0 gegen den MSV Pampow 2 (25:21,-16,-22) und 3:1 gegen den Banzkower SV (25:6,-16, 28:30,25:12) wesentlich deutlicher ausgefallen als sie spielerisch zu bewerten sind. Am Ende waren alle froh über zwei Siege und die erfolgreichen Einstände der Neuzugänge.
Am Wochenende stand nun die erste Runde im VMV Pokal vor der Tür. Auch hier waren die Vorzeichen nicht günstig. So fuhr die Mannschaft mit gerade mal sieben Spielerinnen nach Rehna. Diese Pokalspiele sollten vordergründig dazu genutzt werden, um an der Abstimmung untereinander zu arbeiten.
Trotz zweier Siege konnte Wismar spielerisch in den ersten beiden Spielen gegen Grevesmühlen und Banzkow nicht überzeugen. Nach ein paar Worten der Enttäuschung über die bis dato gezeigten Leistungen ging es dann mit gemischten Gefühlen in das Endspiel gegen Rehna. In diesem Spiel präsentierte sich Pädagogik dann so, wie es sich die Mannschaft eigentlich vorgestellt hatte. Der Gegner wurde von Anfang an konsequent durch Aufgaben und Angriffe unter Druck gesetzt. Die Annahme und die Feldabwehr funktionierten immer besser, so dass es diesmal auch für die Zuspielerinnen wesentlich einfacher wurde, das Spiel zu lenken. Selbst kleine Fehler, die sonst alle verunsicherten, wurden einfach weggesteckt und die Mannschaft erarbeitete sich einen 2:0 Erfolg über Rehna.

Als Fazit der letzten zwei Wochen lässt sich festhalten, dass noch viel Arbeit im Training auf die Spielerinnen und den neuen Trainer Rene Standfuß zukommt. Positiv kann vermerkt werden, dass sich alle Neuzugänge erfolgreich in die Mannschaft integrieren konnten. Mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde am 17.11. in Wismar haben sich die jungen Damen eine weitere Möglichkeit geschaffen, sich erneut gegen höherklassige Teams beweisen zu können. Diese Spiele werden auch eine kleine Standortbestimmung des Leistungsvermögens der Mannschaft sein. Über viele Zuschauer und eine lautstarke Unterstützung würden sich die Spielerinnen freuen.

FPR

Spielbericht (10.03.2007)

Lohn und Strafe für Pädagogik-Frauen

Der letzte Spieltag im Volleyball der Bezirksliga West der Damen hatte es in sich. Pädagogik Wismar hatte nur noch eine Chance auf den Klassenerhalt, wenn sie als Tabellenletzte gegen die beiden Spitzenreiter (!) gewinnen könnte und wenn Parchim III und Warnow 90 III beide Spiele verlören. Jedenfalls musste Wismar erstmal selber aktiv werden und das mit Bravour!
Die jungen Damen von Schwerin III waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da begann Wismar ein starkes und druckvolles Spiel. Mit Schnellangriffen war Marleen Papke über Mitte ständig eine Gefahr, über außen griffen Anne-Juliane Petereit und Aleksandra Rompa auf der Linie an. Zuspielerin Anne Lück inszenierte das variantenreiche Spiel und alle machten mit. Als Wismar mit zehn Punkten führte, spürte man wieder ganz kurz die Angst vor dem Gewinnen und ein leichtes Nachlassen in den Bemühungen, dann konnte der Gegner wieder kurz Luft schnappen und aufholen. Aber der 3:0 Sieg war nicht in Gefahr (25:23,-20,-19).
Doberan I hat in dieser Saison erst ein Spiel verloren und diese Mannschaft sollte zwei Punkte abgeben? Das musste sie an diesem Tag in Wismar. Nach dem Motto „alles oder nichts“ spielten die Mädchen tollen Volleyball. Nina Vahrenhorst griff ebenfalls über die Mitte an und machte ihre Aufgabe auf der ungewohnten Position gut, Francie Mucha spielte mit Köpfchen und ließ sich bei den Satzbällen nicht aus der Ruhe bringen, und die wieder genesene Christin Lantzsch kam gut in das Spiel. Mit 3:0 (27:25,-19,-22) setzte sich Wismar verdient durch und wahrte noch für Stunden die Chancen auf den Klassenerhalt. Nach dem Spiel gratulierten beide Gästetrainer anerkennend und ein bisschen ungläubig mit dem Kopf schüttelnd.
Dieser tolle Spieltag zeigte das wahre Leistungsvermögen unserer jungen Damen, aber warum die Saison so verquer lief kann auch Trainer Frank Reichelt noch nicht analysieren. In der Bezirksklasse noch Spitze bekamen Pädagogiks erste Frauen in der Bezirksliga keinen Fuß aufs Parkett. Es nur an ein oder zwei Spielerinnen festzumachen lässt der Trainer nicht gelten, die ganze Mannschaft gab sich zu spät einen Ruck – an den beiden letzten Spieltagen wurden 8:0 Punkte und 12:1 Sätze gewonnen.
Zuerst verlor Warnow 90 tatsächlich beide Spiele, Parchim spielte erst am Sonntag. Und das allerletzte Spiel der Liga gewann Parchim III mit 3:2, im Tie Break mit 15:13 und konnte sich so retten.
Strafe oder eben einfach nur Sport? Wismar landet so auf Platz acht und wird in der kommenden Saison in der Bezirksklasse spielen. Mannschaft und Trainer müssen jetzt die Fehler suchen und ausmerzen, auch personelle Überlegungen sind anzustellen. Einen Tag spielten sie großartig: Lück, Lantzsch, Papke; Rompa, Vahrenhorst, Petereit, Mucha, Paegelow.

FPR




Spielbericht (25.02.2007)

Zwei Siege – zu spät?

Lange gab es keine Erfolge von der ersten Damenmannschaft der SG Pädagogik im Volleyball zu vermelden. Es gab spannende Spiele, Satzgewinne, auch mal ein gewonnenes Spiel, aber der letzte Tabellenplatz war ganz sicher. Erst am vorletzten Spieltag der Saison in der Bezirksliga West fanden die jungen Frauen in die Erfolgsspur zurück und gewannen beide Punktspiele.

Die SV Warnemünde 90 II wurde zügig in 53 Minuten mit 3:0 besiegt (25:17,-15,-10) und auch die Warnemünde 90 III konnte im Rückspiel mit 3.1 bezwungen werden (25:27, 28:26,25:22,-13) Erst musste der Widerstand der Warnemünderinnen in zwei knappen Sätzen gebrochen werden, dann konnten die Wismarer befreit aufspielen und sich deutlich absetzen.

Für Trainer Frank Reichelt stachen an diesem Tag die Hauptzuspielerin Anne Lück und Hauptangreiferin Marleen Papke heraus. Im 5:1 Läufersystem erspielte Anne fast alle Bälle aus dem Feld und setzte so die Angreifer variantenreich immer wieder gut in Szene. Marleen griff über die Mittelposition hart an und schlug die Bälle kurz in das gegnerische Feld. Hier hatte die Abwehr immer wieder große Probleme. Beide konnten endlich wieder ihren Führungsanspruch auf diesen Positionen unterstreichen. Die gesamte Mannschaft spielte kompakt und ließ nur kurzzeitig die Gegner zur Entfaltung kommen.

Kamen diese Siege zu spät für den Klassenerhalt? Rechnerisch kann Pädagogik Wismar die Bezirksliga West halten, aber dann müssen noch zwei Siege erkämpft werden und Warnemünde und Hagenow müssen verlieren. Vielleicht können viele Zuschauer am 10. März in der Halle am Kagenmarkt bei diesem Versuch helfen.
Es spielten: Anne Lück, Nina Vahrenhorst, Anne-Juliane Petereit, Francie Mucha, Marleen Papke, Aleksandra Rompa, Christin Paegelow.

FPR




Spielberichte (23.09.2006)

Scharfer Wind für Pädagogik

So ungefähr hat sich Trainer Frank Reichelt das gedacht. Seine 1. Frauenmannschaft der SG Pädagogik Wismar e. V. schaffte in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksliga West. Und nun begann die Punktspielsaison und Pädagogik wehte gleich ein scharfer Wind ins Gesicht.
Zwei Spiele hatten die Frauen in Parchim zu absolvieren und der Erfolg fiel eher klein aus.
Parchim besiegte im ersten Spiel Warin mit 3:2. Als Schiedsgericht konnten sich die Wismarer einen Überblick über das Können der Gegner verschaffen. Schwierig, aber nicht unlösbar.
Gegen die TSG Warin begann Pädagogik verhalten. Mehr als drei Punkte Vorsprung konnten nicht herausgespielt werden und letztlich wurde der Satz mit 23:25 abgegeben. Im zweiten Satz gingen die Wismarer konzentrierter zur Sache, aber irgendwie fanden sie nicht das Spiel. Die eigenen Aufschläge waren zu harmlos, häufig landeten die Angriffe im gegnerischen Block.
Satzverlust. Erst im dritten Satz bäumten sich die Frauen auf und konnten mit 25:20 siegen. Aber statt dieses Zwischenhoch zu nutzen wurde wieder zu verhalten gespielt, die Spielfreude und das Feuer fehlten. So mussten die Frauen im ersten Spiel über die erste Saisonniederlage 1:3 (23:25, 19:25, 25:20, 17:25) quittieren.
Gegen den 1. VC Parchim III wurde es das erwartet schwere Spiel. Diese Mannschaft ist der Absteiger der vergangenen Saison aus der Landesliga. Auch wenn die Wismarer mit 0:3 deutlich unterlagen, konnten sie phasenweise doch mitspielen und zwischendurch führen.
Für die Damen aus Wismar wird es in dieser Saison weiterhin eng zugehen. Die etatmäßigen Hauptzuspieler (Susann) und Libero (Sophia) haben Wismar berufsbedingt verlassen. Hier müssen jetzt der neue Kapitän Christin Paegelow und Theresa Beyer (beide A-Jugend) die Lücken schließen.
Jetzt hat hoffentlich die gesamte Mannschaft verstanden, dass in der höheren Spielklasse die Angreifer sich stets mit einem stabilen Block auseinandersetzen müssen, dass die Aufschläge mit Risiko und hart geschlagen werden müssen und nur voller Einsatz zum Erfolg führt. Auch weitere A-Jugendliche des Vereins (Josephine, Annelie, Juliane, Sarah) sind gefordert und müssen die erste Mannschaft unterstützen.
Aber das Saisonziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt, dafür wollen die Mannschaft und die Trainer Reichelt und Standfuß arbeiten.
Wismar spielte mit Christin Paegelow, Anna Lück, Christin Lantzsch, Anne-Juliane Petereit, Marleen Papke, Nina Vahrenhorst, Jennifer Lück, Francie Mucha, Theresa Beyer.

FPR




Spielberichte (07.10.2006)

Trotz Leistungssteigerung noch kein zählbarer Erfolg

Am zweiten Spieltag musste sich die erste Frauenmannschaft der SG Pädagogik Wismar mit den Damen aus Hagenow und Rostock auseinandersetzen. Die Wismarer konnten sich spielerisch steigern, einen zählbaren Erfolg gab es noch nicht. Gegen die SV Hagenow II begannen die Hansestädter couragiert. Endlich spielte die Mannschaft freudvoll, die Angriffe waren variabel, der Block von Marleen Papke stand prima. Hauptangreiferin Christin Lantzsch spielte überlegter, die eingewechselte Außenangreiferin Aleksandra Rompa belebte das Spiel mit einer tollen Feldverteidigung, der Libero Theresa Beyer mühte sich in der Abwehr und vor allem Anne Lück konnte als neue Hauptzuspielerin Akzente setzen. Das Spiel ging zwar mit 1:3 verloren, jedoch waren die Sätze hart umkämpft. (24:26, 25:23, 19:25, 21:25) Die Damen von SV Hafen Rostock spielen seit vielen Jahren Volleyball, technisch versiert und mit großem Einsatz. Erst besiegten sie Hagenow mit 3:1 und dann hatte auch Wismar an diesem Tag keine Chance. Mit 3:0 (11:25, 23:25, 21:25) siegten die Rostocker deutlich, das Spiel aber war spannend. Mit mehr Selbstvertrauen und weniger selbstverschuldeten Fehlern (Aufschläge!) der Wismarer werden die Rückspiele noch einmal sehr eng. Die Mannschaft und Trainer Reichelt waren nach den Spielen nicht zufrieden. Gemeinsam analysierten sie die Spiele, jede Aktive gab eine Einschätzung über Stärken und Schwächen. Die Mannschaft will den Klassenerhalt schaffen, das Training soll intensiver gestaltet und besser genutzt werden. Allerdings müssen alle Frauen im Training und Spiel mehr Einsatz zeigen, mehr miteinander reden und Spielfreude zeigen. Das Niveau in der Bezirksliga ist eben eine neue Herausforderung, der sich die Gruppe aus Wismar stellen will.

An diesem Tag waren im Einsatz: Christin Paegelow, Anne Lück, Francie Mucha, Christin Lanzsch, Anne-Juliane Petereit, Theresa Beyer, Nina Vahrenhorst, Marleen Papke, Jennifer Lück, Aleksandra Rompa.

FPR


 

 

 

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